TAWOSTC läuft beim 11. Landshuter Kurzfilmfestival

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The Animator’s Way of Surviving the Crisis läuft auf dem 11. Landshuter Kurzfilmfestival, das vom 17. bis zum 21. März 2010 stattfindet. Ich freue mich sehr darüber.
Mehr unter www.landshuter-kurzfilmfestival.de/

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Markus Wende am Januar 10th 2010 in TAWOSTC

Sei kein Schaf! - Frohe Weihnachten 2009

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Mit diesem Spiel wünsche ich Euch allen ein schönes Weihnachtsfest.

Das Spiel ist von der Programmierung her bereits gute 3 Jahre alt. Ich hatte es für ein Seminar zum Thema “Spieleprogrammierung mit Flash für Einsteiger” als Lehrbeispiel hergestellt. Bis heute ist es mein einziges Seminar in Sachen Game Design geblieben. Das ist OK so. Jedenfalls war es jetzt höchste Zeit, das Spiel auszugraben, vom Design her weihnachtlich zu gestalten und hier vorzustellen.

Es gibt 7 Level. Ab dem 5. wird es richtig hart, den 7. habe ich schon erreichen, aber nie durchstehen können. Man kann das Spiel also gewinnen, es hat aber wohl noch niemand geschafft. Ich behaupte aber, dass es möglich ist, zumindest habe ich mir echt Mühe gegeben, die Level so zu gestalten (Anzahl der Wölfe, Geschwindigkeit der Wölfe, Geburtszeitabstand der Wölfe, …) dass sie machbar sind. Vielleicht erbringt ja jemand den Beweis (bitte Screenshot machen!). Für eine Highscore-Datenbank-Anbindung reichen meine Programmierkenntnisse leider nicht mehr aus, sonst könnte ich glatt einen Wettbewerb veranstalten.

Viel Spaß bei “Sei kein Schaf”.

Nachtrag: Ja, man kann es schaffen! Ich habs geschafft und konnte gleich noch einen Bug finden und beseitigen.

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Markus Wende am Dezember 17th 2009 in Online Games

Weihnachtsdaumenkino von Markus Wende

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Seit ein paar Tagen, für Kurzentschlossene gerade noch rechtzeitig, kann man beim Schacks-Verlag (LINK) mein Daumenkino “Weihnachten? - Lass rocken!” bestellen. Auf 40 Bildern gibt es ein paar klassische Rock’n'Roll Schritte zu sehen. Hier das ganze als kurzes Filmchen:

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Markus Wende am Dezember 17th 2009 in Animationen, Daumenkinos

Animationen im Kunstkontext - GUi-GUi in Hamburg

Am Freitag, den 27.11.09 fand im Hinterconti in Hamburg die Vernissage einer Gruppenausstellung zum Thema “Materialermüdung” statt. Neben KünstlerInnen und weiteren Gästen der Gruppe “GUi-GUi – Multiartists On Superfire” nahm auch Michael Beyer (MIC) aus Berlin mit Animationen an der Ausstellung teil.

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MIC zeigte 4 Animationen mit Charakteren, die an seine von Postkarten und T-Shirts bekannten Lololand-Figuren erinnerten, sich aber zum ersten Mal in der digitalen dritten Dimension zeigten. Ein Hund purzelt immer wieder eine Treppe hinunter, eine Ente legt eine unendliche Strecke auf dem Laufband zurück, Bär und Pinguin bewegen sich in einem ewigen Tanz umeinander, ein Hamster läuft im Kreis und erfährt gelegentlich Abwechslung im Laufrad. Die Tiere blicken verzweifelt drein, verfolgen ein unerreichbares Ziel, vollziehen stoisch ihre Verrichtungen. Sie befinden sich, dem Ausstellungsthema entsprechend, auf dem Weg der Materialermüdung. Sie sehen süß aus, der Hamster lächelt sogar gelegentlich, viele Betrachter müssen erstmal lachen. Bei längerer Betrachtung bemerken sie aber, dass die Figuren sich nicht freiwillig in dieser Situation befinden. Gelegentlich wandern ihre Blicke zum Betrachter, werfen Fragen nach einem Sinn auf, flehen für Momente um Hilfe. Mir fiel ein: “Erste Erfahrungen naiver Protagonisten im Kampf gegen das System ihrer Verwertbarkeit.”

MIC präsentierte seine ca. 10 bis 30 sekündigen Loops auf kleinen mobilen Abspielgeräten, die im schönen Widerspruch zu den verwitterten Holzleisten standen, mit denen sie gerahmt waren. Die Ausstellung lief in Hamburg nur 3 Tage lang, und ich würde mich freuen, wenn MIC seine Arbeiten - oder noch besser die gesamte Ausstellung der Gruppe - in Berlin zeigen könnte. Ich konnte den meisten der Arbeiten sehr viel abgewinnen, am einfachsten erschließen sich mir solche, die illustrativen Charakter haben. So habe ich mich noch sehr über den Comic vom Imke Staats und die Beiträge von Ebeneeza K. gefreut. Aber das ist überwiegend persönliche Geschmackssache und soll die anderen Teile der Ausstellung nicht minder werten.

LINKS:
Künstlergruppe GUi-GUi (http://www.gui-gui.net/)
MySpace Seiten von GUi-GUi (http://www.myspace.com/guigui_multiartists)
Michael Beyers Loloand (http://www.lololand.com)

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Markus Wende am November 29th 2009 in Animation Action

Ankündigung: 26.11. Markus Wende zeigt “Sieg der Väter”

Im Rahmen der Veranstaltungs-Reihe “55 Jahre HFF” wird am Donnerstag, den 26.11. ab 17 Uhr u.a. mein alter Studentenfilm “Sieg der Väter” im großen HFF Kino gezeigt. Zudem sitze ich zusammen mit Gabor Steisinger und Konrad Weise auf dem Podium, um über die HFF im Umbruch zwischen den Systemen und über alte Zeiten zu plaudern. Die Veranstaltung ist öffentlich, jede und jeder ist herzlich eingeladen, sich auf den Weg nach Potsdam Babelsberg zu machen.

Folgende Filme werden gezeigt:

Quick Animation (1989) von Gabor Steisinger – 12:00 min
Monkey Business
(1995) von Thor Freudenthal – 2:00 min
Guten Appetit
(1998) von Bernd Beyreyther, Daniel Binder, Robert Zwirner – 3:40 min
Late at Night
(1997) von L. Zoller, S. Saghri, S. Jordan, S. Heckmann - 4.41 min
Sieg der Väter
(1994) von Markus Wende - 2:00 min
A Case of doubt
(2002) von Torsten Schrank - 3:19 min
Ein klarer Fall
(2003) von Jan Berger – 4:31 min
Subway score
(2004) von Alexander Isert – 6:23 min
Anhalter
(2005) von Daniel Höpfner – 12:51 min
Fish Soup
(2006) von Alexej Tschernei – 10:00 min
Klotz und Klumpen
(2008) von Michael Herrm und Stefan Sacher – 10:19 min

Der offizielle Einladungstext:

Rückblicke und Ausblicke – HFF-Animationsfilme aus zwei Jahrzehnten

In der Donnerstags-Reihe „55 Jahre HFF, 20 Jahre nach dem Mauerfall – Die Geschichte in Filmen“ präsentiert sich am kommenden Donnerstag der Studiengang Animation der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ mit einem repräsentativen Querschnitt studentischer Arbeiten aus den letzten zwei Jahrzehnten.

Wie entwickelte sich der Animationsfilm an der HFF? Welchen Einfluss nehmen technologische Entwicklungen des Filmmarktes auf die künstlerische Arbeit der Studierenden? Ist der Animationsfilm politisch? Was machen ehemalige Studierende heute? Diesen Fragen wird Konrad Weise, selbst HFF-Absolvent und künstlerischer Mitarbeiter des Studiengangs Animation, an diesem Abend nachgehen.

Babelsberg hat eine lange Spielfilmtradition. Der Trickfilm war bis zum Mauerfall eher das Stiefkind, dem man die Existenzberechtigung nicht absprach, das man aber auch nicht sonderlich liebte. Im Fokus des Interesses stand immer der Real-Spielfilm. 1984 wurde an der HFF der Studiengang Animation gegründet und in den letzten 20 Jahren entwickelte er sich zu einem künstlerischen und technologischen Schwergewicht in der internationalen Hochschullandschaft. Die Abschlussfilme des Hauses gewannen viele wichtige Branchenpreise und sind jedes Jahr auf nationalen und internationalen Festivals von Rostock bis Rio de Janeiro präsent. „Die Studierenden der Animation beschränken sich in ihren Bildmotiven nicht auf hüpfende Knollennasen in bunten Kostümen, sondern erzeugen in ihren Filmen eine zeitgeistliche und intelligente Überhöhung der Realität.“, betont Konrad Weise. Das Spektrum der Genres und Animationstechniken ist breit und die Geschichten am Donnerstag erzählen von den Dingen des Lebens aber auch von malträtierten Affen, Kakerlaken im Kühlschrank oder dem Teufel in der U-Bahn. „Die Zuschauer erwartet ein unterhaltsamer Abend, an dem auch Gefühle nicht zu kurz kommen und der Phantasie keine Grenzen gesetzt werden“.

Das Programm thematisiert jedoch nicht nur die Resultate der Ausbildung in Form fertiger Filme, sondern auch den Weg dorthin. Wie junge Studierende ihre Studienzeit in den Zeiten des Umbruchs erlebten und welche Erfahrungen sie später im Beruf machten, darüber spricht Konrad Weise mit seinen Gästen Gabor Steisinger und Markus Wende.

Wann: Donnerstag, den 26.11.09, 17:00 Uhr
Wo: HFF „Konrad Wolf“, Marlene-Dietrich-Allee-11, 14482 Potsdam, Kinosaal
Eintritt Frei!

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Markus Wende am November 24th 2009 in Animation Action

Judas & Jesus - Premiere und DVD Release

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“Judas und Jesus, erst war es nur ein Spiel,
aber bei Zweien ist immer einer zuviel.”

(Aus dem Titelsong des Films)

Teampremiere

Am 7. November 2009 fand im Kino Babylon in Berlin Mitte die langerwartete Teampremiere von Judas & Jesus statt. Olaf Encke und Claudia Romeros Film war bereits seit ca. einem halben Jahr fertig und wurde schon auf einigen Filmfestivals gezeigt. Für viele des großen Teams war es trotzdem das erste Mal, dass sie den Film in voller Länge und auf großer Leinwand sehen konnten. Vor gut 350 Leuten stellten Olaf und Claudia neben dem Film noch alle Anwesenden vor, die in den letzten 3 Jahren teils durch großen Aufwand dazu beigetragen haben, das ehrgeizige Projekt zu realisieren. Für die meisten hat sich der Einsatz gelohnt. Der Film ist qualitativ ein kleines Meisterwerk, das den Vergleich zu großen Feature-Produktionen nicht zu scheuen braucht: klasssicher, handgemachter Zeichentrick auf höchsten Niveau. Auch die provokative Story und die vielen, teils gut versteckten Witze kamen gut an. Der Film wird aber dabei durchaus unterschiedlich aufgenommen. Manchen war das alles einfach zu belanglos, manchen zu eklig, anderen wiederum nicht eklig genug und wieder anderen ging es zu schnell und ihnen fehlte eine psychologisch interessante Figurenentfaltung. Die meisten Kritiken, die ich mitbekam waren aber positiv - die Leute fühlten sich gut und spaßig unterhalten.  “Olaf und Claudia haben ein fettes Werk hingelegt - das Ding steht wie ein Felsen.” konnte ich z.B. mehrfach hören. Nach der Premiere wurde noch ausgiebig gefeiert und getratscht. Hier ein paar - wegen der Lichtverhältnisse optisch etwas mäßige - Fotos von dem schönen Nachmittag.

DVD Release

Bei der Teampremiere bekamen alle HelferInnen des Films eine DVD von “Judas & Jesus” überreicht (siehe Foto oben). Die DVD kann ab sofort für teuflische 6,66 Euro beim Interfilm Shop (LINK) bestellt werden. Da auch der Verkauf dieser DVD dazu dient, die Realisierung weiterer Independent-Projekte zu ermöglichen, wiesen Olaf Encke und Claudia Romero nochmal darauf hin, die DVD zu bestellen und nicht zu kopieren.

Die DVD bietet neben dem Film noch einige nette Extras. Es gibt z.B. einen mehrsprachigen Kommentar, der an vielen Szenen eingeblendet werden kann und der u.a. Hinweise zu den geschichtlichen Bezügen des Films liefert. Zum Thema der “unbefleckten Empfängnis” heißt es z.B. dass sie sonst nur bei Rüsselkäfern, Kopfläusen und ähnlichem Getier in der Natur vorkommt. Ich hatte jedenfalls schon eine Menge Spaß mit den Kommentaren.  Weitere Extras sind: Animatics (mit Testanimationen) aus drei Produktionsfortschritten, Grußworte der Meteors und eine Bildergalerie, die einen Blick auf Filmhintergründe bietet, wie sie im Film so nicht zu sehen sind. Insgesamt ist die “Judas & Jesus” sehr liebevoll gestaltet und die Bild- und Tonqualitäten (Stereo und Sourround) sind hervorragend. Auch wenn ich nicht am Gewinn der DVD beteiligt bin, empfehle ich trotzdem den Kauf.

Dank der DVD kann ich nun auch einen kleinen Continuity-Fehler des Films dokumentieren, der mir aber erst beim dritten Mal gucken (im Kino) aufgefallen war. Bei den Bildern handelt es sich jeweils um die selbe Tür (Es geht hier aber nicht um die Textur der Tür, sondern um das Schild).

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Markus Wende am November 12th 2009 in Animation Action

DOK-Leipzig: Anima Podium, Filme und Eindrücke

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Vom 27.10. bis zum 1.11. war ich zu Gast beim 52. internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm. Mein Film “The Animator’s Way of Surviving the Crisis” lief im Sonderprogramm “Neue deutsche Animation”. Der Film “Bankenkrise” (LINK) von Till Penzek und Jon Frickey war direkt vor meinem im Programm platziert und hat das Publikum sehr gut eingestimmt. So ergänzten sich zwei ganz unterschiedliche Sichtweisen auf die Thematik, was sehr gut angenommen wurde. Es hat mich sehr gefreut, meinen Film dort in dem Rahmen zeigen zu können.

JUDAS & JESUS

Ebenfalls im Programm der neuen deutschen Animation wurde “Judas & Jesus” von Olaf Encke und Claudia Romero gezeigt, an dem ich intensiv mitgearbeitet hatte. Da ich den Film bisher weder fertig vertont noch auf großer Leinwand gesehen hatte, war ich natürlich sehr gespannt, ob alles so rüberkommt, wie wir uns das mal gedacht hatten. Der provozierende Film sorgte für viele Lacher im Publikum und wurde am Rande kontrovers diskutiert. Mir hat er sehr gefallen und ich kann ihn jedem Empfehlen, der Lust auf eine durchaus anstößige Neuerzählung einer ganz alten Geschichte aus der Sicht von Judas hat. Der Film verfügt über einen schön rockigen Soundtrack, u.a. von den Meteors und unterhält knapp 15 Minuten lang mit bösen satirischen Bildern, die sicher nicht so schnell in Vergessenheit geraten. Die tanzenden, jubelnden und blökenden Schafe im Swingerclub wurden von mir animiert und es hat mir Spaß gemacht, sie endlich im Saal wieder zu treffen. Für Berliner bietet sich am 4. und 5. November die Gelegenheit, den Film beim Interfilm Festival im deutschen Wettbewerb “gegen jede Regel” (LINK) oder am 7.11. bei der Teampremiere im Babylon zu sehen.

ANIMA TALK MIT JACQUELINE ZEITZ

Neben vielen sehr guten Filmen, die im Wettbewerb und den Sonderprogrammen zu sehen waren, hat mich der ANIMA Talk sehr angesprochen. Jeden Nachmittag lud Jacqueline Zeitz (Programmdirektorin Animationsfilm des Festivals) zum Gespräch zwischen den Filmemachern und Interessierten in das Cafe Telegraph ein. Es war spannend, viel Insider Informationen von den Kollegen zu ihren Filmen zu bekommen und darüber hinaus neue Kontakte zu knüpfen. Über den Produzenten des Films “Orgesticulanismus” (siehe unten) habe ich z.B. von seinem Studio “Caméra etc” (LINK)  in Belgien erfahren, welches komplett staatlich finanziert wird und das Animationsfilme mit sozialen Bezügen und oft in Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen realisiert. Nun ja, so eins hätte ich auch gerne in Deutschland.

MDR INTERVIEW

Am Mittwoch durfte ich dem MDR ein Interview für ihr Festival-Video-Tagebuch geben, das von Torsten Dewi und Andreas Simon realisiert wurde. Es ist zwar recht zerstückelt, aber ich komme zumindest kurz zu Wort und bin ganz zufrieden damit. (Rechte am Bildmaterial beim MDR und DOK-Leipzig)

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ANIMA PODIUM

Thema: Ausbildung für wen? Der Nachwuchs zwischen Hochschule und Markt

DOK-Leipzig - Animationsdiskussion

“Hochschulvertreter und Studiobetreiber, Studierende und Absolventen diskutieren über das Selbstverständnis des Nachwuchses und das der Hochschulen, über Marktanforderungen und -wünsche, über Formen der Zusammenarbeit, Risikobereitschaft und die Förderungsmöglichkeiten junger Talente.”

So stand es in der Ankündigung und ich war auf eine kontroverse Diskussion gespannt, zumal es bei der Animation durchaus einen Widerspruch zwischen “Kunst und Kommerz” gibt. Es gibt aber auch viele Gegenbeispiele. Die thematische Auseinadersetzung gestaltete sich in der Runde aber leider nicht so kontrastreich, wie ich mir das gewünscht hätte. Olaf Encke führte seinen Film “Judas und Jesus” als Beweis an, dass es auch in Deutschland möglich ist, Filme für ein Erwachsenenpublikum herzustellen. Christina Schindler und Sabine Hirtes erläuterten die unterschiedlichen Ansätze der jeweiligen Ausbildungsstätten, Evgenia Gostrer hielt sich aus der Diskussion weitestgehend raus. Tony Loeser und Richard Lutterbeck bestimmten die Runde und vertraten den Weg ihrer Studios, wirtschaftlich orientiert arbeiten zu müssen, dabei aber manchmal Ansätze ungewöhnlicher Gestaltungen beim Kindertrickfilm zulassen zu können.

Meine Frage an die Studiobetreiber, inwieweit sie jungen, frisch ausgebildeten Menschen in ihren Firmen Anreiz oder gar Perspektive bieten würden, um bei ihnen arbeiten zu wollen, beantwortete Tony Loeser ausweichend, aber den Gesetzmäßigkeiten der Branche entsprechend. Sinngemäß sagte er, dass Junge Menschen in den Studios Erfahrungen sammeln und manchmal von alten Animationshasen lernen können, dass Animationsberufe aber nunmal nomadisch sei und es keine Sicherheiten gibt. Die Leute reisen also den Produktionen hinterher. Das stimmt, das kenne ich von vielen, und manche halten das sogar ein paar Jahre lang durch, verzichten auf Familie und melden sich wegen der Filmförderungsbedingungen auch mal zwischenzeitlich in anderen Bundesländern wohnhaft.

Eine Zeit lang ging es um die mangelnde Vorbereitung in den Hochschulen von StudentInnen auf das spätere Berufsleben hin, verstärkt um den Aspekt der Teamfähigkeit. Die Frage, inwieweit denn Teamfähigkeit im Aufnahmeverfahren für HochschulbewerberInnen eine Rolle spiele beantwortete Christina Schindler für die HFF mit der Gegenfrage, worin sich den Teamfähigkeit während einer Bewerbungsphase widerspiegeln könnte, da es sich doch um eine Eigenschaft handelt, die StudentInnen überhaupt erst im Studium und im Berufsleben entwickeln können. Meine Erfahrung aus verschiedenen Produktionen unterschiedlicher Konstellationen sagt mir, dass beinah jeder junge Mensch in der Lage ist, sich sinnvoll und kreativ auch in kommerzielle Projekte einzubringen und dass vielmehr die Kunst eines Teamleiters darin besteht, das Team so zu organisieren, dass jeder Mitarbeiter seinen Platz findet, in dem er sich wohl fühlt und entfalten kann. Ich bekam bei der Diskussion etwas den Eindruck, dass “Teamfähigkeit” verwechselt wird, mit der Bereitschaft, sich unterzuordnen, zu funktionieren, sich persönlich aufzuopfern und nicht aufzumucken. Klar, dass da niemand Lust zu hat - aber mir wird oft geschildert, das der Alltag im großen Studio genau dieses Verhalten verlangt und fördert. In den Hochschulen lernt man das natürlich nicht unbedingt.

Sehr schade an der ganzen Diskussion fand ich, dass die Punkte Risikobereitschaft und Fördermöglichkeit in Bezug auf neue, ungewöhnliche - meinetwegen innovative Projekte wenig angesprochen wurde. Auch hier stellten sich die Produzenten als Opfer der deutschen Fernsehlandschaft dar, die lieber billig einkauft als im Land zu produzieren oder gar etwas zu wagen. Viele Studios im Ausland beweisen aber, dass es sehr wohl möglich ist, Wagnisse einzugehen, ungewöhnliche Kurzfilme zu produzieren und das eigene Image damit zu gestalten. “Kunst” hat dort eine Chance und beeinflusst den animierten Featurefilm auf angenehmste Weise. Eigentlich wollte ich Herrn Loeser und Herrn Lutterbeck vorschlagen, jedes Jahr einem jungen Animationstalent ein Stipendium im großen Studio zur Umsetzung eines künstlerischen Kurzfilmprojektes zu bieten. Finanziell müsste das doch zu machen sein, wenn man schon in der Lage ist, gewinnbringende Kinofilme und Serien zu produzieren. Fürs Image der Studios wärs auch klasse. Leider ist mir das Anliegen erst nach der Diskussion eingefallen.

Insgesamt war die Runde für meinen Geschmack etwas zu lahm. Klar, es lassen sich auch schwer Widersprüche herbei reden, wo keine sind. Und keiner der Gäste war irgendwie böse auf den anderen oder hatte ihm etwas ernsthaftes vorzuwerfen. Oft beschweren sich aber alle zu recht über die Situation des Animationsfilms in Deutschland und ich denke, es braucht einen etwas anderen Geist, um an diesen Umständen zu rütteln. Die Hochschulen bieten eine Menge Freiheiten für Experimente und ungewöhnliche Animationen. StudentInnen bespielen diese Freiräume und das Publikum zumindest der Filmfestivals nimmt dies gerne an. Die Wirtschaft könnte sich dem durchaus anschliessen und etwas weniger nach finanzieller Verwertbarkeit und etwas weiter als bis zur nächsten Filmförderung schielen. Wenn etwas gutes dabei heraus kommt, springen die Sender am Ende sowiso mit auf. Mir fällt nicht so recht ein, wer dabei etwas zu verlieren hätte.

PodiumsteilnehmerInnen waren:
Prof. Christina Schindler | HFF “Konrad Wolf” | Potsdam
Sabine Hirtes | Filmakademie Baden-Württemberg | Ludwigsburg
Tony Loeser | MotionWorks GmbH | Halle
Richard Lutterbeck | Trickstudio Lutterbeck | Köln
Olaf Encke | Inkarnatoons, Absolvent 2004, HFF “Konrad Wolf” | Berlin
Evgenia Gostrer | Studentin Kunsthochschule Kassel
Moderiert wurde die Diskussion von Vladimir Balzer (MDR Figaro).

Meine Favoriten aus dem Filmprogramm

3 Animationsfilme, die mich begeistert haben:
Runaway
von Cordell Barker (9:11 min, Kanada, 2009)
Birth
von Signe Baumane (12 min, USA/Italien, 2009)
I Know You
von Gudrun Krebitz (3:54, Deutschland, 2009)

4 Animationsfilme, die mich begeistert haben und die online zu sehen sind:
The Black Dogs Progress
von Stephen Irwin (3:14 min, UK, 2008)
Western Spaghetti
von PES - Adam Pespane (1:44 min, USA, 2009)
Please Say Something
von David OReilly (10 min, Irland, 2009)
Orgesticulanismus
von Mathieu Labaye (9:27, Belgien, 2008)

Alle Preisträger des Festivals finden sich auf der Webseite des DOK-Leipzig (LINK)

FAZIT UND FOTOS

Leipzig ist ein kleines (in Sachen Animationsfilm) aber feines Festival mit sehr persönlicher Atmosphäre. Es waren tolle Tage mit vielen alten und neuen Freunden. Ich werde wieder kommen, hoffentlich schon im nächsten Jahr. Irgendwie war ich diesmal nicht so fotoaktiv wie sonst oft, hier aber ein paar Eindrücke.

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Markus Wende am November 2nd 2009 in Animation Action, TAWOSTC

Ausstellung “Aktion Drawing #3″ im Café Fincan

Portraitserie von Maki Shimizu

Portraitserie von Maki Shimizu

Am 23. Oktober 2009 veranstaltete Maki Shimizu im Café Fincan in Neukölln die Ausstellung der Papierbahnen, die beim Aktion Drawing #3 im Wortwedding entstanden waren. Die Bahnen kamen in dem Raum des Fincan nochmal richtig gut zur Geltung.  Es war schön, die Zeichnungen 3 Wochen später wieder zu sehen, und festzustellen, dass ihr Entstehungsprozeß für mich in ihnen gespeichert ist. Bei vielen Einzelzeichnungen konnte ich mich sogar noch daran erinnern, welche Körperhaltung die jeweilige Künstlerin beim zeichnen eingenommen hatte. Das Event war auch eine gute Gelegenheit, noch ein paar Fotos von den Bahnen zu machen (siehe unten).

Café Fincan, Neukölln
Maki Shimizu

Die Ausstellung wurde durch ein Singer-Songwriter-Konzert von drei Musikerinnen aus Berlin begleitet. Vielleicht haben auch eher die Zeichnungen das Konzert begleitet, es passte auf jeden Fall alles prima zusammen. Ich bin leider zu spät gekommen, um Illute ein weiteres Mal Live hören zu können. Dafür versetzte mich Mari Mana in eine dezent melancholische Stimmung, in der ich es genoss, meinen Blick über die Zeichnungen an den Wänden gleiten zu lassen. Danach ging es etwas flotter weiter mit Elli Malou. Ihr Song “Stell Dir vor da wär das Meer” ist absolut gelungen und lädt zum fröhlichen mitsummen ein. Illute, Mari Mana und Elli Malou gehen ab Dezember gemeinsam auf Tournee in Richtung Süddeutschland. Alle drei haben MySpace Webseiten mit einer kleinen Auswahl ihrer Songs. Ich musste aber besonders bei Elli Malou feststellen, dass sie Live um einiges überzeugender rüberkommt.

Illute
Mari Mana
Elli Malou
Elli Malou’s “Stell Dir vor da wär das Meer” auf Youtube

Fotos der Ausstellung “Aktion Drawing #3″ im Fincan, Neukölln (23.10.2009)

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Markus Wende am Oktober 24th 2009 in Animation Action

Schlotzen & Kloben

Fertiges Headerbild Schlotzen und Kloben

Kürzlich durfte ich eine Illustration für den Header des Blogs “Schlotzen & Kloben” anfertigen. Dabei handelt es sich um eine sehr schöne Tauschaktion. Jakob Schmidt hatte mir fast die gesamten Texte im Zusammenhang mit “The Animator’s Way of Surviving the Crisis” ins Englische übersetzt und ich habe mich gefreut, das ganze jetzt ausgleichen zu können - in Form einer Illustration.

“Schlotzen & Kloben sind die Herren Nicolaisen, Schmidt und Weinert sowie die graue Eminenz Pierstorff aus Berlin. Sie bilden seit 2008 ein Autorenlabel. Ihre Geschichten um Raumanzüge & Räuberpistolen quittieren sie wechselseitig mit Höflichkeit.”
(Selbstvortellung von Schlotzen & Kloben)

Zum Blog von Schlotzen & Kloben
Zum Blog von Jakob Schmidt

Hier gibts neben dem Ergebnis noch 3 Entwürfe/Skizzen.

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Markus Wende am Oktober 9th 2009 in Illustrationen

Aktion Drawing #3 Berlin, Wortwedding

Illustration "Illute" von Maki Shimizu

“Brücken bauen mit Wort und Rhythmus”

Am Freitag, den 2.10.09 war ich zu Gast bei Maki Shimizus Aktion Drawing #3 im Wortwedding. Zum Aktion Drawing treffen sich diverse ZeichnerInnen um auf aufgehängten Papierbahnen spontan zu zeichnen, malen und gestalten. Man legt einfach drauf los, schafft neues oder verändert und ergänzt vorhandene Zeichnungen. Auf jeder Papierbahn entsteht so ein verrücktes Universum von Figuren und Objekten, die unvorhersehbar Bezug zueinander nehmen. Besonders spannend war es für mich zu sehen, wie meine eigenen Skizzen dabei von anderen um neue Aspekte ergänzt wurden und an Ausdruck und Bedeutung gewannen. Ich danke Maki für diesen inspirierenden Abend mit vielen netten Leuten und sehr guter Live-Musik von Illute und Papptiger.

Anwesende ZeichnerInnen (längst nicht alle):
Maki Shimizu (http://www.makishimizu.de)
Anja Vogel (http://www.designvogel.de/)
MAWIL (http://www.mawil.net/)
Buffy Klama (http://www.buffyklama.blogspot.com/)
Michael Beyer (http://www.lololand.com/)
Till Laßmann (http://www.till-lassmann.de/)
Annette Köhn (http://www.comicstube.de/)
Marc Seestaedt (http://www.lifestrips.de/)
Markus Wende (http://www.animationsfilm.de/)
u.v.m.

Musik von:
Illute (http://www.myspace.com/illute)
Papptiger (http://www.myspace.com/papptiger)

Weitere Informationen:
http://aktiondrawing.blogspot.com/ (Webseite von Aktion Drawing, u.a. mit Konzept)
http://dasein-projekt.blogspot.com/ (Dokumentarfilmprojekt mit Aktion Drawing Videos)

Fotos von Marc Seestaedt

Ausstellungsankündigung

Holzschnitte von Maki Shimizu und die Ergebnisse des Aktion Drawing
Konzert mit Mari Mana, Illute und Elli Malou
23. Oktober 2009 ab 19 Uhr
Kulturcafé FINCAN
Altenbrakerstr. 26, 12051 Berlin, Neukölln

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Markus Wende am Oktober 5th 2009 in Animation Action

Der bedrohte Hund

Der bedrohte Hund

Der bedrohte Hund

Spannender Bildaufbau bei einer merkwürdigen Fotografie
(Flohmarktfund, ca. 1998)

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Markus Wende am September 22nd 2009 in Fundsachen

Der kreative Medienarbeiter

Der kreative Medienarbeiter

Der kreative Medienarbeiter

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Markus Wende am September 7th 2009 in Cartoons

TAWOSTC läuft in Leipzig und Vilnius (Litauen)

dokleipzig

tindirindis

Ich freue mich. In den letzten Tagen habe ich erfahren, dass “The Animator’s Way of Surviving the Crisis” für den internationalen Wettbewerb beim INTERNATIONAL ANIMATION FILM FESTIVAL TINDIRINDIS in Vilnius (Litauen) und für das Programm “Neue deutsche Animation” beim 52. internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm ausgewählt wurde. Beide Festivals finden Ende Oktober statt, in Leipzig werde ich auf jeden Fall dabei sein.

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Markus Wende am September 1st 2009 in TAWOSTC

Der Kettentrinker

Hiermit eröffne ich ein neues Themengebiet auf meiner Webseite: Cartoons. Ich habe einige neue Ideen, die bereits als schnelle Skizzen in irgendwelchen Papierstapeln schlummern und darauf warten, umgesetzt zu werden. Zudem gibt es noch einiges auszugraben, was schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat.

Der Kettentrinker : Markus Wende, 08 2008

Der Kettentrinker : Markus Wende, 08 2009

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Markus Wende am August 25th 2009 in Cartoons

TAWOSTC online at www.ANIBOOM.com

aniboom

Ab sofort kann man “The Animator’s Way of Surviving the Crisis” in voller Länge bei www.Aniboom.com in HD angucken.
Ihr könnt den Film dort bewerten und Kommentare abgeben. Letztere werde ich versuchen, immer zu beantworten.

From now on you can watch “The Animator’s Way of Surviving the Crisis” in full lenght and in HD at www.Aniboom.com.
You can rate my film there and you can leave a comment. Everytime I will try to give you a response.

-> LINK: TAWOSTC at Aniboom

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Markus Wende am August 24th 2009 in Animationen, TAWOSTC

TAWOSTC läuft beim Eksjö Animation Festival in Schweden

Eksjö Animation Festival 2009

Juchuh! The Animator’s Way of Surviving the Crisis wird im September 2009 beim Eksjö Animation Festival in Schweden im Panorama-Programm gezeigt.

LINK: Eksjö Animation Festival

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Markus Wende am August 21st 2009 in TAWOSTC

Judas und Jesus - Webseite online!

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Bis vor gut einem Jahr habe ich sehr intensiv an dem Film “Judas und Jesus” von Claudia Romero und Olaf Encke mitgearbeitet. An dem ca. 15-minütigen Zeichentrickfilm habe ich ein paar Schafe animiert und war ansonsten für das Compositing zuständig. Der Film ist mittlerweile fertig, hatte in Annecy Premiere und wird auf dem Filmfestival in Weiterstadt zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sein. Eine Berlin-Premiere ist für den November angedacht. Ab sofort kann man sich auf der Webseite des Films u.a. mit einem Trailer, einem Batzen Filmstills, einem Grußwort der Band “The Meteors” und einem echten Anti-Making-Of vergnügen.

Judas und Jesus - die Webseite: www.judasandjesus.com/

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Markus Wende am Juli 16th 2009 in Animation Action

TAWOSTC läuft in Serbien und in Potsdam

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Heute habe ich erfahren, dass “The Animator’s Way of Surviving the Crisis” im September beim “3rd International Festival of Animation ANIMANIMA” in Čačak (Serbien) im Panorama gezeigt wird. Mein Film heißt dort: Animatorov način za preživljavanje krize

Zudem kann ich den Film am kommenden Freitag als Absolvent beim Hochschultag der HFF in Potsdam Babelsberg zeigen. Das alles freut mich sehr.

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Markus Wende am Juli 15th 2009 in TAWOSTC

Berliner Freundlichkeit

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(13. Juli 2009, S1, Wannsee nach Oranienburg)
Gestern sitze ich neben zwei älteren Frauen in der S-Bahn. Zwischen ihnen befindet sich der leere Mittelgang, sie unterhalten sich freudig. Plötzlich stellt sich ein Mittvierziger genau zwischen die beiden. Die eine Frau sagt: “Entschuldigen Sie bitte, wir kommunizieren hier. Könnten sie nicht ein Stückchen weiterrücken.” Er antwortet laut schimpfend: “Das ist doch nicht mein Problem!”, setzt sich Kopfhörer auf und bleibt dort stehen.

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Markus Wende am Juli 14th 2009 in Fundsachen, Illustrationen

Crazy Hitchhiker Animations Test

Animationstest zu einer Idee, die inhaltlich nichts mit dem hier gezeigten gemeinsam hat, aber ästhetisch in diese Richtung geht. Ich wollte ausprobieren, möglichst schnell “on ones” und “straight ahead” zu animieren, ohne groß darauf zu achten, das Modell zu halten und die Animation zu planen. Spontanität stand beim animieren an erster Stelle.

Digitale Animation mit der Software TVPaint Animation Pro.
Herstellungszeit: Animation ca. 1h, Vertonung ca. 1h

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Markus Wende am Juli 8th 2009 in Animationen